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Lehrplan 21

Alle Kinder und Jugendlichen haben das Recht auf kostenlosen Kindergarten- und Schulbesuch an ihrem Aufenthaltsort.

Die obligatorische Schulzeit dauert 11 Jahre, zwei Jahre im Kindergarten, sechs Jahre in der Primarstufe und drei Jahre in der Sekundarstufe I. Der Eintritt in die Volksschule erfolgt nach dem 4. Geburtstag in den Kindergarten. Seit dem Schuljahr 2013/14 ist der zweijährige Besuch des Kindergartens obligatorisch.

Kindergarten und Volksschule fördern den Erwerb von Wissen, Fähigkeiten, Haltungen und Handlungskompetenzen, mit dem Ziel, dass die Kinder und Jugendlichen sich in Umwelt und Gesellschaft zu orientieren und integrieren vermögen, sich zu einer eigenständigen, verantwortungsvollen Persönlichkeit entwickeln und in der Lage sind, nach der obligatorischen Schule erfolgreich eine berufliche Ausbildung oder weiterführende Schule zu absolvieren.

Die Lehrpersonen planen ihren Unterricht auf Basis der Lehrpläne, in denen die konkreten Ziele von Kindergarten und Volksschule festgelegt sind.

Ab der 3. Primarklasse werden die Leistungen der Schülerinnen und Schüler im Beurteilungsbericht ausser im Fach Französisch mit Noten dokumentiert. Ab dem 4. Schuljahr werden die Leistungen auch im Fach Französisch mit Noten beurteilt.

Der Kanton Bern und seine Gemeinden sind gemeinsam für das Volksschulwesen zuständig. In jeder Gemeinde verantworten und beaufsichtigen die Schulkommissionen den Betrieb der Kindergärten und Schulen. Im Auftrag der Erziehungsdirektion stellen die Schulinspektorate die kantonale Aufsicht sicher.

Weitere Informationen finden Sie in der Broschüre: «Die Volksschule im Kanton Bern»:

Absenzen und Dispensationen

Bei krankheitsbedingten Absenzen ist die Klassenlehrperson vor Unterrichtsbeginn telefonisch zu informieren.
Bei unvorhergesehenen Absenzen ist die Klassenlehrperson im Nachhinein zu informieren.

In begründeten Fällen (z.B. für wichtige Familienereignisse oder für die Organisation oder Teilnahme an wichtigen sportlichen oder kulturellen Anlässen) können Schülerinnen und Schüler teilweise oder vorübergehend ganz vom Schulbesuch befreit werden.
Dispensationsgesuche sind spätestens vier Wochen vor Abwesenheitsbeginn von den Eltern an die Klassenlehrperson zuhanden der Schulleitung schriftlich einzureichen.
Sie sind zu begründen und allenfalls mit entsprechenden Dokumenten zu belegen.

Halbtage

Die Eltern sind berechtigt, ihre Kinder nach vorgängiger Benachrichtigung der Schule an höchstens fünf Halbtagen pro Kindergarten- oder Schuljahr nicht in die Volksschule zu schicken.

Dienstweg

Alle Schulverantwortlichen sind Ihnen dankbar, wenn beim Einreichen von Gesuchen aller Art der Dienstweg eingehalten wird. Das bedeutet, dass sämtliche Gesuche der Klassenlehrperson abgegeben werden, die sie dann weiterleitet an die Schulleitung.

Bei Fragen zu Unterricht oder Schwierigkeiten, gilt es zuerst mit den betroffenen Fachlehrpersonen das Gespräch zu suchen.

In besonderen Fällen können Sie auch direkt mit der zuständigen Schulleitung Kontakt aufnehmen.

Schulwege

Der Schulweg verbindet als Zwischenglied den Bereich der Schule mit der häuslichen Umgebung. Aufsicht und Verantwortlichkeit liegen (ausser bei Benützung von Transporten, die von der Schule organisiert werden) bei den Eltern.
Die Kinder haben dabei einen Anspruch auf einen sicheren und nicht zu langen Schulweg. Die Gemeinde ist verantwortlich für die Schulwegplanung sowie für die Beurteilung der Zumutbarkeit der Schulwege.

Wir erachten den Schulweg als Sozialraum und wichtige Interaktion zwischen den Schulkindern. Ermöglichen Sie ihrem Kind diese vielfältigen Erlebnisse, indem es den Schulweg zu Fuss oder später per Fahrrad zurücklegen darf.

Klasseneinteilung

Die Schulleitung teilt die Schülerinnen und Schüler nach pädagogischen Gesichtspunkten, den Richtlinien für Schülerzahlen und Zumutbarkeit der Schulwege ein. Auf der Sekundarstufe I erfolgen die Einteilungen zusätzlich nach Schultyp.

Regelung der Schulferien im Kanton Bern

Seit dem Schuljahr 2010/2011 legt die Erziehungsdirektion unter Berücksichtigung der regionalen Unterschiede die Ferienzeiten fest (gemäss Artikel 8, Absatz 3 des Volksschulgesetzes). Im deutschsprachigen Kantonsteil gilt der Ferienkalender nach Kalenderwochenzählung (DIN-Norm). Folgende Ausnahmen sind vorgesehen: Februar-Ferienwoche (Sportferienwoche) ist von der Gemeinde Interlaken frei wählbar (zwischen DIN-Wochen 2 bis 14).